Erfahrungsbericht zum Workshop mit Christoph Rickels

 

Ilka Schiller und Arend Hüncken moderierten einen Workshop beim Niedersächsischen Jugendgerichtstag in Braunschweig. Er fand am 01. Juni 2018 im Langericht in Braunschweig statt.

Täter-Opfer-Ausgleich bei schweren Straftaten aus der Perspektive eines Betroffenen

Christoph Rickels (30) - Seit einer Prügelattacke ist er körperlich behindert. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, lag vier Monate im Koma. Seitdem hat er Probleme beim Gehen, Sprechen und leidet unter Gedächtnisverlust. Die Tat passierte 2007, Christoph war 20 Jahre alt. Danach hat er alles neu gelernt: Essen, Sprechen, Laufen. Mit seiner Organisation „First Togetherness – Willkommen in der Welt der Gemeinsamkeit“ setzt er sich heute auf vielfältige Weise für Gewaltprävention ein, besucht Schulklassen, Justizvollzugsanstalten, u.a. und erzählt seine Geschichte.

Auch wir werden seine Geschichte hören und gehen danach mit ihm in den Dialog: Was brauchen Opfer einer solch schweren Straftat? Was hilft ihnen, worauf müssen Mediatoren achten? Und natürlich wollen wir seine Meinung zu Begegnungen zwischen Tätern und Opfern derart schwerer Gewalterlebnisse erfahren.

Referent: Christoph Rickels, First Togetherness
Moderation: Veronika Hillenstedt, Ilka Schiller und Arend Hüncken LAG ambulante Angebote/Täter-Opfer-Ausgleich

 

In unserem Jahresbericht haben wir über den Workshop berichtet und Christoph hat ihn im April auf seiner Facebookseite von seiner Organisation First Togetherness gepostet. Wenn Sie auf das Datum klicken, kommen Sie zu dem Kurzbeitrag. Danke Christoph!

Eine motivierende, tolle und ehrliche Rückmeldung des Vereines "Kontakt.ev", welcher sich mit dem Täter-Opfer-Ausgleich auseinandersetzt und auch in mir den Gedanken angestoßen hat, diesen Weg zulassen zu können! Herzlichen Dank an Ilka Schiller für diesen tollen Bericht über meinen Besuch bei euch.

https://www.kontakt-ev-alfeld.de/

Viele Grüße
Euer Christoph"