Typisierter Verlauf eines Täter-Opfer-Ausgleichs

 

Ein Fall kann durch

  • die Beteiligten selbst,

  • durch die Polizei,

  • die Staatsanwaltschaft,

  • die Jugendgerichtshilfe oder

  • das Gericht

zum TOA angeregt werden.

Wenn beide Konfliktparteien einverstanden sind, werden jeweils mit dem Täter und dem Opfer ein oder mehrere persönliche Vorgespräche geführt. In diesen Gesprächen werden die Auswahlkriterien überprüft, die subjektive Sichtweise über den Konflikt erörtert und die Wiedergutmachungsvorstellungen und -möglichkeiten konkretisiert.

Bei Zustimmung beider Parteien werden im Anschluss daran ein oder mehrere gemeinsame Ausgleichsgespräche geführt. Die Gespräche werden von den Mitarbeitern des Kontakt e.V. als Vermittler organisiert und begleitet. Ziel des Ausgleiches ist es, eine gemeinsame Lösung des Konflikts und eine Möglichkeit der Wiedergutmachung zu finden, mit der beide Konfliktparteien einverstanden sind.

Die Vermittler berichten abschließend an alle beteiligten Institutionen. Sie begleiten und überwachen die Erfüllung der Wiedergutmachungsvereinbarung.

Rechtliche Grundlagen: §§ 10, 45, 47 Jugendgerichtsgeset